Eine Rundreise im Westen der USA ist schon ein tolles Erlebnis an sich, doch wenn du diese auch noch mit Inselhopping auf Hawaii verbindest, kannst du sicher sein, dass dich ein unvergesslicher Trip erwartet. Denn die außergewöhnlichen Inseln Hawaiis verwöhnen dich mit ganzjährig warmem Klima, atemberaubender Natur, unschlagbar schönen Stränden und polynesischer Kultur. Erkunde bei einer Mietwagen-Rundreise an der USA-Westküste und auf Hawaii nicht nur San Francisco und L. A., sondern auch die drei bekanntesten der über 100 Inseln Hawaiis, dem 50. Staat der USA. Auf dieser Route verbindest du Städtetrips an der US-Westküste mit Strand- und Naturtagen auf drei Inseln Hawaiis. Welche Stationen sich lohnen und was du auf Oahu, Maui und Hawaii Island mit dem Mietwagen erreichst, erfährst du hier.
Unvergessliche Rundreise USA und Hawaii

Alles auf einen Blick
Deine Rundreise verbindet die US-Westküste mit drei Inseln Hawaiis und braucht fast überall einen Mietwagen.
San Francisco: Deine Route startet am Flughafen. Plane mindestens 3 Tage ein für Lombard Street, Golden Gate Bridge und Fisherman’s Wharf.
Los Angeles: Über den Highway No. 1 und Big Sur erreichst du die Stadt. Rechne mit dichtem Verkehr und plane ebenfalls drei Tage ein.
Oahu: Ab Honolulu erkundest du Waikiki Beach, den Lanikai-Strand und die Waimea Bucht sowie das Polynesian Cultural Center.
Maui: Ab Kahului fährst du zur Panoramastraße nach Hana und zu den Pools of Oheo. Von Dezember bis Mai tummeln sich Buckelwale vor Maui.
Hawaii Island: Von Hilo geht es zu den 24 Meter hohen Rainbow Falls und in den Hawaii Volcanoes National Park mit Kilauea und Maunaloa.
USA-Westküste mit Hawaii
1. Start deiner USA-Hawaii-Rundreise: San Francisco, die entspannte Metropole
Deine Rundreise in den USA und Hawaii beginnt am Flughafen von San Francisco. Nachdem du hier gelandet bist, holst du deinen Mietwagen ab und machst dich auf in die viertgrößte Stadt Kaliforniens. Nimm dir mindestens 3 Tage Zeit, um die Sehenswürdigkeiten von San Francisco ausführlich zu erkunden. Einige davon solltest du mit dem Auto besichtigen, wie z. B. die üppig bepflanzte Lombard Street mit ihrem Schlangenlinien-Weg und einer Steigung von 27 %. Wenn du hier herunterfährst, bietet sich dir ein großartiger Anblick auf den Hafen der Stadt. Und auch das Wahrzeichen San Franciscos, die rote Golden Gate Bridge, lässt sich am besten mit dem Auto erkunden. Sie erstreckt sich über eine Länge von 2,7 km und hat insgesamt sechs Fahrspuren. Neben den anderen Top-Sehenswürdigkeiten wie Fisherman’s Wharf, Chinatown und dem Alamo Square ist auch ein Abstecher ins Nachbarstädtchen Berkeley empfehlenswert, das du über die Oakland Bay Bridge erreichst und wo dich studentisches Flair, viele nette Cafés und kleine Geschäfte erwarten.
2. Los Angeles, die Stadt der Engel
Nach deinem Aufenthalt in San Francisco fährst du auf deiner USA-Hawaii-Rundreise den berühmten Highway No. 1 entlang Richtung Los Angeles. Die Strecke ist definitiv eine der schönsten Panoramastraßen der Welt und vor allem der Abschnitt Big Sur bietet atemberaubende Ausblicke auf die malerische Küste des Pazifiks. Halte unbedingt an der Bixby Bridge an, die zu den schönsten Brücken der Welt gehört und ein sehr beliebtes Fotomotiv ist. In Los Angeles angekommen wirst du dich erstmal an den sehr dichten und häufig stockenden Verkehr gewöhnen müssen, denn in der Stadt sind unfassbar viele Autos unterwegs und vor allem zur Rush Hour musst du mit langen Staus und Wartezeiten an Ampeln rechnen. Aber um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, ist ein Mietwagen unerlässlich, da die Distanzen hier einfach zu groß sind und kaum jemand die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt. Auch für L. A. solltest du dir mindestens 3 Tage Zeit nehmen, besser mehr, um dir die Hot Spots wie Hollywood, Venice Beach, Beverly Hills und die Universal Studios nicht entgehen zu lassen. Mindestens ein Strandtag muss drin sein! Aber auch Downtown mit seinen reizvollen Vierteln wie dem Little Tokyo District und dem Arts District solltest du nicht verpassen. Hier geht es ziemlich entspannt zu und du kannst das Auto auch mal stehen lassen und durch die Straßen schlendern.
Die Angel City Brewery mitten in Downtown hat eine tolle Bierauswahl und jede Menge Brettspiele zum gemeinsamen Zeitvertreib.
3. Oahu, das Herz Hawaiis
Nun geht es auf deiner Rundreise von der USA Westküste nach Hawaii. Gib deinen Mietwagen am Flughafen Los Angeles ab und nimm den Flieger nach Honolulu auf Oahu (ab ca. 250 €).
Für das Inselhopping auf Hawaii kannst du die Flugverbindungen zwischen den Inseln nutzen. Dabei empfiehlt es sich, bereits in Deutschland mehrere Flüge als Paket zu buchen. So sparst du dir die Zeit vor Ort für schönere Dinge auf und kannst auch deine Mietwagen-Buchung direkt auf die Flüge abstimmen. Interisland-Flüge bekommst du bei mehreren Reiseveranstaltern zu allen Konditionen und in allen Preislagen. Achte dabei schon im Voraus auf die Gepäckbeschränkungen, sonst kann es sein, dass du für jeden Flug viel draufzahlen musst.
Die Hauptstadt der Inselgruppe Hawaii, Honolulu, befindet sich auf Oahu. Hol deinen Mietwagen direkt am Fluhafen Honolulu ab und mach dich auf zu den schönsten Stränden der Insel! Der nahe gelegene Waikiki Beach ist der Strand von Waikiki, der „Metropole der Südsee“. Der Hotelstrand eignet sich besonders für Familien, da hier dank kleiner Mauern im Wasser immer sehr gemäßigter Wellengang herrscht. Zu den fünf schönsten Stränden der Welt zählt laut „National Geographic“ der Lanikai-Strand im Osten der Insel: Palmengesäumter weißer Sand mit türkis funkelndem Wasser und ruhigem Seegang versprechen paradiesische Strand-Tage. Als Schnorchler begegnest du am Laniakea-Strand im Nordwesten der Insel Meeresschildkröten. Für Wellenreiter eignet sich die Waimea Bucht weiter nördlich, wo du es je nach Jahreszeit mit bis zu 12 Meter hohen Wellen aufnehmen kannst. Nach soviel Strandleben hast du Lust, die Kultur der polynesischen Urbevölkerung näher kennezulernen? Im Polynesian Cultural Center im Nordosten der Insel wandelst du in einem Freilichtmuseum durch Dörfer aus Südseeregionen wie Hawaii, Neuseeland, Tahiti, Fidschi, Samoa und Tonga und lernst Kultur und Handwerkskunst Polynesiens kennen. Die besondere Natur mit ihren exotischen Pflanzenarten erlebst du in geballter Form im botanischen Garten Waimea Falls Park. Wandere durch Regenwald, genieße die Stille und bade zum krönenden Abschluss in einem der Wasserfälle. Die atemberaubende Naturkulisse von Oahu hat übrigens auch schon zahlreiche Filmemacher inspiriert und als Drehort für Filme wie „Jurassic Park“ und die Serie „Lost“ gedient. Die Film-Fans unter euch können sich geführten Touren anschließen, bei denen Guides euch zu den berühmtesten Schauplätzen von „Lost“ und anderen berühmten Filmen bringen.
4. Maui, die Zauberinsel
Von der Inselhauptstadt Kahului aus fährst du mit deinem Mietwagen in westlicher Richtung in die Stadt Lahaina. Von Dezember bis Mai kannst du hier zu Beobachtungstouren mit dem Schiff starten, bei denen du Buckelwalen begegnest, denn diese tummeln sich gerne in den warmen Gewässern vor Maui. Aber auch die Stadt Lahaina selbst hat einiges zu bieten: Auf dem Lahaina Historic Trail wandelst du durch die historischen Straßen und entdeckst dabei die Geschichte der einstigen Hauptstadt des Königreichs Hawaii. Wie wäre es mit einem typisch hawaiianischen Essen? Besuche eines der Feinschmecker-Restaurants in Lahaina oder buche ein Essen am Meer mit einer polynesischen Tanz-Show. Fahre wieder zurück nach Kahului und von dort über die Panoramastraße in Richtung Hana an der Ostküste. Die Strecke ist berühmt für ihre traumhaften Ausblicke auf Meer und Insel und führt durch zahlreiche Kurven und über einspurige Brücken zum Ziel. Halte unbedingt an einem der vielen Aussichtspunkte an und nimm den unvergesslichen Anblick in dich auf, den die dramatische Küstenlandschaft bietet. Südlich der Kleinstadt Hana solltest du dir die in der Oheo-Schlucht gelegenen Pools of Oheo nicht entgehen lassen: Hier speisen Flüsse und Wasserfälle gleich mehrere terassenförmige Naturbecken, in denen du sogar baden kannst.
5. Hawaii Island, die Abenteuerinsel
Die Insel Hawaii ist nicht nur die größte der hawaiischen Inseln, sondern auch der USA. Dank ihrer unterschiedlichen Landschaften kommst du auf Hawaii gleichzeitig in den Genuss von schwarzen Sandstränden, schneebedeckten Gipfeln, wuchernden Regenwäldern und vulkanischen Wüstenlandschaften und hast daher unzählige Möglichkeiten für Abenteuer-Aktivitäten. Mach dich zunächst mit deinem Mietwagen von der Inselhauptstadt Hilo auf in Richung Westen zum Wailuku River State Park. Hier erwartet dich der Waianuenue Wasserfall, der 24 Meter in die Tiefe fällt und aufgrund des sich im Wassernebel bildenden Regenbogens auch Rainbow Falls genannt wird. Wenn du nun mit deinem Mietwagen weiter landeinwärts fährst, gelangst du zu den Peepee Falls, die sich in terrassenförmigen Becken sammeln. Wegen des darin brodelnden Wassers werden die Becken auch Boiling Pots genannt. Nach diesem Ausflug geht es auf deiner USA-Hawaii-Rundreise in den Süden der Insel zum Hawaii Volcanoes National Park. Den riesigen Park erkundest du am besten über die zahlreichen Wanderwege, vorbei an einem begehbaren Lavaschlot und durch Vulkankrater. Die beiden aktiven Vulkane Kilauea und Maunaloa sind definitiv einen Besuch wert, nicht umsonst zählt der Park laut UNESCO zum Weltnaturerbe. Fahre entlang der Südküste von Hawaii weiter in Richtung Kona und nutze unterwegs die eindrucksvollen schwarzen Sandstrände zum Entspannen. Bevor du dich anschließend vom Flughafen in Kona an der Westküste auf den Weg zurück nach Oahu aufmachst, wo deine Rundreise von den USA nach Hawaii endet, solltest du dir noch einen Schnorchel-Trip vor der Kona Coast gönnen, bei dem du garantiert Meeresbewohnern wie Mantarochen begegnest.
Häufige Fragen zur Rundreise durch die USA und Hawaii
Darfst du in den Pools of Oheo auf Maui wirklich baden?
Nein. Die Verwaltung des Haleakala National Park gibt die Pools im Kipahulu-Distrikt nicht zum Betreten frei, weil dort jederzeit Sturzfluten und plötzlicher Steinschlag auftreten können. Auch vom Waten in den Bächen rät der Park ausdrücklich ab. Ansehen darfst du die Becken trotzdem: Der kurze Kuloa Point Trail führt an einen sicheren Aussichtspunkt oberhalb der Schlucht.
Kommst du mit jedem Mietwagen bis auf den Gipfel des Mauna Kea?
Nein. Oberhalb der Visitor Information Station sind Fahrzeuge mit reinem Zweiradantrieb nicht zugelassen; verlangt wird ein zuverlässiger, voll funktionsfähiger Allradantrieb. Die Verwaltung rät zudem, mindestens 30 Minuten an der Station zu akklimatisieren, und rät Schwangeren, Herz- und Atemwegskranken sowie Kindern unter 13 Jahren ganz von der Auffahrt ab.
Was musst du im Hawaii Volcanoes National Park zu den Vulkangasen wissen?
Die Parkverwaltung warnt, dass die Vulkanaktivität Gase wie Schwefeldioxid freisetzt. Besonders gefährdet sind Menschen mit Herz- oder Atemwegserkrankungen, Säuglinge, Kinder und Schwangere. Der Park empfiehlt dir, die Luftqualitätswarnung vor dem Besuch und während deines Aufenthalts mehrfach zu prüfen. Gesperrte Bereiche musst du meiden: Wer sie betritt, riskiert schwere Verletzungen und gefährdet auch die Parkmitarbeiter.
Wo darfst du auf der Panoramastraße nach Hana überhaupt anhalten?
Nicht überall. Das Hawaii Department of Transportation hat an sieben beliebten Fotostopps am Hana Highway (Route 360) Halteverbotszonen ausgeschildert, darunter die Waikamoi Stream Bridge bei Meilenmarkierung 10, Twin Falls, Ching's Pond und die Waikani Bridge. Nach Hawaii Revised Statute 291C-111 kommen dort zum Verwarnungsgeld von 35 Dollar noch 200 Dollar Zuschlag.
Musst du in San Francisco beim Parken am Hang die Räder einschlagen?
Ja. In San Francisco greift die Pflicht schon ab einem Gefälle von mehr als 3 Prozent, also weit unterhalb der Lombard Street. Bergab drehst du die Vorderräder zum Bordstein, bergauf vom Bordstein weg und lässt den Wagen sanft zurückrollen, bis das Rad anliegt. Der Transportation Code der Stadt setzt dafür 48 Dollar an, Stand Juli 2026.
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